Eine Woche danach

Eine Woche danach

Foto: Christian Merz/Furttaler

Am Wahlsonntag und in den Tagen danach durfte ich von verschiedensten Seiten Gratulationen entgegennehmen und die Freude über meine Wahl spüren. Da waren die Leute, die persönlich vorbeikamen, es gab Blumen vor der Türe und Unbekannte, die mir auf der Strasse gratulierten. Aussagen wie «Jetzt gehe ich wieder an die Gemeindeversammlung» oder – vielleicht nicht ganz ernst – «Jetzt muss ich nicht umziehen» freuten mich sehr. Ich nehme es aber auch als eine grosse Verpflichtung wahr die in mich gesetzten Hoffnungen zu erfüllen.

Obwohl der Abstand zwischen den Kandidaten für’s Präsidium deutlich war, ging’s bei der Frage um’s absolute Mehr um ganz wenige Stimmen. Jede Stimme, die für mich abgegeben oder geworben wurde, war eine entscheidende Stimme. Jeder und jede Einzelne, die sich für mich eingesetzt hat, hatte einen Einfluss auf den Ausgang der Wahl und hat damit etwas in unserer Gemeinde bewirkt.

Genauso wie meinen Wahlkampf, in dem ich auf eine breite Beteiligung Vieler gesetzt habe, möchte ich auch unsere Gemeinde führen. Ich sehe Politik als Mittel, um gemeinsam das Beste für unser Dorf zu erreichen. Politik – insbesondere Gemeindepolitik – sollte kein ‘Wir’ gegen ‘Die’ sein. Auf der sachlich-inhaltlichen Ebene muss diskutiert werden und soll auch gestritten werden. Dafür sind starre Blöcke und Abgrenzungen aber nur hinderlich – sei es zwischen Parteimitgliedern und Nicht-Mitgliedern oder zwischen Behörden und der Bevölkerung.

Ich lade alle ein, sich am Leben in Otelfingen zu beteiligen und sich in die Weiterentwicklung einzubringen. Die Aufgabe der Behörden ist es, diese Entwicklung zu ermöglichen und zu lenken. Für ein erfülltes Dorfleben und funktionierenden Gewerbe, neue Ideen und wichtige Entscheide braucht es die ganze Bevölkerung.

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